Basisches Zinkcarbonat
- Details
- Veröffentlicht am Freitag, 21. Januar 2011 08:39
- Geschrieben von Manfred Seidl
Versuchsbeschreibung:
Aus Zink wird mit Salzsäure und Natriumcarbonat basisches Zinkcarbonat hergestellt.
Verwendete Chemikalien:
| Chemikalie | Symbole | EUH- / H- / P-Sätze | Menge |
|---|---|---|---|
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Zink Staub, Zn M: 65.37 g/mol
CAS-Nr.: 7440-66-6 WGK: 2 |
Achtung |
H410: Sehr giftig für Wasserorganismen mit langfristiger Wirkung. P273: Freisetzung in die Umwelt vermeiden. |
20.0g |
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Salzsäure 37%, HCl
Synonyme: Salzsäure rauchend
CAS-Nr.: 7647-01-0 WGK: 1 |
Gefahr |
H290: Kann gegenüber Metallen korrosiv sein. H314: Verursacht schwere Verätzungen der Haut und schwere Augenschäden. H335: Kann die Atemwege reizen. P280: Schutzhandschuhe/Schutzkleidung/Augenschutz/Gesichtsschutz tragen. P301 + P330 + P331: BEI VERSCHLUCKEN: Mund ausspülen. KEIN Erbrechen herbeiführen. P305 + P351 + P338: BEI KONTAKT MIT DEN AUGEN: Einige Minuten lang behutsam mit Wasser spülen. Vorhandene Kontaktlinsen nach Möglichkeit entfernen. Weiter spülen. |
80mL |
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Kupfer(II)-sulfat Pentahydrat,
Synonyme: Kupfermonosulfat Pentahydrat, Kupfervitriol Pentahydrat
CAS-Nr.: 7758-99-8 WGK: 2 |
Achtung |
H302: Gesundheitsschädlich bei Verschlucken. H315: Verursacht Hautreizungen. H319: Verursacht schwere Augenreizung. H410: Sehr giftig für Wasserorganismen mit langfristiger Wirkung. P273: Freisetzung in die Umwelt vermeiden. P302 + P352: BEI KONTAKT MIT DER HAUT: Mit viel Wasser und Seife waschen. P305 + P351 + P338: BEI BERÜHRUNG MIT DEN AUGEN: Einige Minuten lang behutsam mit Wasser ausspülen. Eventuell vorhandene Kontaktlinsen nach Möglichkeit entfernen. Weiter ausspülen. |
0.1g |
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Natriumcarbonat wasserfrei, Na2CO3
Synonyme: wasserfreie Soda
CAS-Nr.: 497-19-8 WGK: 1 |
Achtung |
H319: Verursacht schwere Augenreizung. P260: Staub nicht einatmen. P305 + P351 + P338: BEI BERÜHRUNG MIT DEN AUGEN: Einige Minuten lang behutsam mit Wasser ausspülen. Eventuell vorhandene Kontaktlinsen nach Möglichkeit entfernen. Weiter ausspülen. |
35g |
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Phenolphthalein-Lösung 2%, C20H14O4 M: 318.32 g/mol
CAS-Nr.: 77-09-8
Karzinogenität-Cat.: 1B
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Gefahr |
H226: Flüssigkeit und Dampf entzündbar. H350: Kann Krebs erzeugen. H341: Kann vermutlich genetische Defekte verursachen. H361f: Kann vermutlich die Fruchtbarkeit beeinträchtigen. P201: Vor Gebrauch besondere Anweisungen einholen. P281: Vorgeschriebene persönliche Schutzausrüstung verwenden. P308 + P313: BEI Exposition oder falls betroffen: Ärztlichen Rat einholen/ ärztliche Hilfe hinzuziehen. |
10 - 20 Tropfen |
Produkt:
| Chemikalie | Symbole | EUH- / H- / P-Sätze |
|---|---|---|
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Zinkcarbonat basisch, Synonyme: Zinkhydroxidcarbonat
CAS-Nr.: 5263-02-5 WGK: 2 |
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Verwendete Geräte, Versuchsaufbau:
500mL Dreihalskolben, Kugelkühler, 250mL Tropftrichter, Rührmotor, KPG-Rührer, Rührerhülse, Absaug-Rohr, Heizpilz mit Regelung, Thermometer, Trichter und Faltenfilter, 400mL Becherglas, 250mL Becherglas, Glasstäbe, 1L Becherglas, Halterung für das Becherglas, Dreifuß mit Drahtnetz, 250mL Tropftrichter, Thermometer, Wasserstrahlpumpe, Nutsche, 500mL Saugflasche, Porzellanschale
Reaktionsgleichung:

Versuchsdurchführung:
Herstellung Soda-Lösung 10%:
In 315g dest. Wasser werden 35g Natriumcarbonat gelöst.
In der aufgebauten 500mL Dreihalskolbenrührapparatur werden 20.0g Zink vorgelegt. Nun wird eine Lösung aus 40mL dest. Wasser, 80mL Salzsäure 37% und 0.1g Kupfer(II)-sulfat vorsichtig zugetropft. Die Temperatur wird mit dem Heizpilz (Regler) auf 60 °C eingestellt und möglichst konstant gehalten. Der entstehende Wasserstoff wird abgeleitet (Tischabsaugung).
Wenn das Zink reagiert hat, wird die Lösung durch einen Faltenfilter abfiltriert und das erhaltene Filtrat in die Becherglasrührapparatur gegossen.
Nun wird die Phenolphthalein-Lösung zugegeben und unter Rühren wieder auf 60 °C erwärmt. Es wird so lange Sodalösung zugetropft, bis die entstehende weiße Suspension eine leichte Rosafärbung zeigt.
Das Gesamtvolumen wird jetzt mit dest. Wasser auf 800mL eingestellt und kurzzeitig zum Sieden erhitzt.
Die Suspension wird noch warm abgenutscht. Der Filterkuchen wird in einem Becherglas mit dest. Wasser aufgeschlämmt und auf 60 °C erhitzt und wieder abgenutscht. Dieser Vorgang wird so oft wiederholt, bis das Produkt weiß erscheint.
Anschließend wird das basische Zinkcarbonat im Trockenschrank bei 105 °C bis zur Massenkonstanz getrocknet.
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