Kaliumiodat
- Details
- Veröffentlicht am Freitag, 21. Januar 2011 14:02
- Geschrieben von Manfred Seidl
Versuchsbeschreibung:
Aus Kaliumiodid und Kaliumpermanganat wird Kaliumiodat hergestellt.
Verwendete Chemikalien:
| Chemikalie | Symbole | EUH- / H- / P-Sätze | Menge |
|---|---|---|---|
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Kaliumiodid, KI
Synonyme: Iodkalium
CAS-Nr.: 7681-11-0 WGK: 1 |
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- |
15g |
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Kaliumpermanganat, KMnO4
Synonyme: Permangansäure Kaliumsalz
CAS-Nr.: 7722-64-7 WGK: 3 |
Gefahr |
H272: Kann Brand verstärken; Oxidationsmittel. H302: Gesundheitsschädlich bei Verschlucken. H410: Sehr giftig für Wasserorganismen mit langfristiger Wirkung. P210: Vor Hitze schützen. P273: Freisetzung in die Umwelt vermeiden. |
30g |
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Ethanol 96% vergällt, C2H6O
Synonyme: Alkohol, Weingeist, Ethylalkohol, Sprit
CAS-Nr.: 64-17-5 WGK: 1
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Gefahr |
H225: Flüssigkeit und Dampf leicht entzündbar. P210: Von Hitze/Funken/offener Flamme/heißen Oberflächen fernhalten. Nicht rauchen. |
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Essigsäure 100%, C2H4O2
Synonyme: Eisessig, Methancarbonsäure, Methylameisensäure
CAS-Nr.: 64-19-7 WGK: 1
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Gefahr |
H226: Flüssigkeit und Dampf entzündbar. H314: Verursacht schwere Verätzungen der Haut und schwere Augenschäden. P280: Schutzhandschuhe/Schutzkleidung/Augenschutz/Gesichtsschutz tragen. P301 + P330 + P331: BEI VERSCHLUCKEN: Mund ausspülen. KEIN Erbrechen herbeiführen. P305 + P351 + P338: BEI KONTAKT MIT DEN AUGEN: Einige Minuten lang behutsam mit Wasser spülen. Vorhandene Kontaktlinsen nach Möglichkeit entfernen. Weiter spülen. |
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Produkt:
| Chemikalie | Symbole | EUH- / H- / P-Sätze |
|---|---|---|
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Kaliumiodat, KIO3 M: 214,00 g/mol
CAS-Nr.: 7758-05-6 WGK: 1 |
Gefahr |
H272: Kann Brand verstärken; Oxidationsmittel. H318: Verursacht schwere Augenschäden. P305 + P351 + P338: BEI BERÜHRUNG MIT DEN AUGEN: Einige Minuten lang behutsam mit Wasser ausspülen. Eventuell vorhandene Kontaktlinsen nach Möglichkeit entfernen. Weiter ausspülen. |
Verwendete Geräte, Versuchsaufbau:
1L Dreihalskolben, Kugelkühler, Rührmotor, KPG-Rührer, Rührerhülse, Wasserbad, Wasserstrahlpumpe, 500mL & 250mL Becherglas, Nutsche, 1L Saugflasche, 1L Becherglas, Porzellanschale, Trockenschrank
Reaktionsgleichung:
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Versuchsdurchführung:
In einer 1L Dreihalskolbenrührapparatur werden 750mL heißes dest. Wasser vorgelegt und darin 30g Kaliumpermanganat gelöst. 100mL dest. Wasser werden in einem 250mL Becherglas vorgelegt und 15g Kaliumiodid eingetragen und solange gerührt, bis dieses zur Gänze gelöst ist. Die Kaliumiodidlösung wird nun zur Kaliumpermanganatlösung gegeben.
Unter Rühren wird auf einem siedenden Wasserbad für 30 Minuten erhitzt.
Danach wird noch überschüssiges Kaliumpermanganat (Violettfärbung der Lösung) mittels Ethanol reduziert.
Das Reaktionsgemisch wird noch heiß abgenutscht und der zurückbleibende Braunstein verworfen.
Das Filtrat wird jetzt in eine 1L Becherglasrührapparatur überführt, mit Essigsäure 100% angesäuert und bis zur Kristallisation auf dem Wasserbad eingedampft.
Das ausgefallene Kaliumiodat wird scharf abgesaugt und mit 15mL kalten (5 °C) Ethanol gewaschen. Die Mutterlauge nicht verwerfen!
Eine zweite Fraktion kann aus der Mutterlauge gewonnen werden. Zu diesem Zweck wird die Mutterlauge wieder auf einem Wasserbad bis zur Kristallisation eingedampft, das ausgefallene Kaliumiodat abgesaugt und mit 15mL kalten (5 °C) Ethanol gewaschen.
Die vereinigten Fraktionen werden im Trockenschrank bei 60 °C getrocknet.
Die praktische Ausbeute pendelt zwischen 70 - 80%.
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