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Kaliumiodat

Details

Versuchsbeschreibung:

Aus Kaliumiodid und Kaliumpermanganat wird Kaliumiodat hergestellt.

 

Verwendete Chemikalien:

Chemikalie Symbole EUH- / H- / P-Sätze Menge

Kaliumiodid, KI

Synonyme: Iodkalium
M: 166.00 g/mol

CAS-Nr.: 7681-11-0
EG-Nr.: 231-659-4

WGK: 1

 

-

15g

Kaliumpermanganat, KMnO4

Synonyme: Permangansäure Kaliumsalz
M: 158.03 g/mol

CAS-Nr.: 7722-64-7
EG-Nr.: 231-760-3

WGK: 3

GHS 03 - Flamme über einem Kreis

GHS 07 - Ausrufezeichen

GHS 09 - Umwelt

Gefahr

H272: Kann Brand verstärken; Oxidationsmittel.

H302: Gesundheitsschädlich bei Verschlucken.

H410: Sehr giftig für Wasserorganismen mit langfristiger Wirkung.

P210: Vor Hitze schützen.

P273: Freisetzung in die Umwelt vermeiden.

30g

Ethanol 96% vergällt, C2H6O

Synonyme: Alkohol, Weingeist, Ethylalkohol, Sprit
M: 46.07 g/mol

CAS-Nr.: 64-17-5
EG-Nr.: 200-578-6

WGK: 1

Strukturformel Ethanol

GHS 02 - Flamme

Gefahr

H225: Flüssigkeit und Dampf leicht entzündbar.

P210: Von Hitze/Funken/offener Flamme/heißen Oberflächen fernhalten. Nicht rauchen.

 

Essigsäure 100%, C2H4O2

Synonyme: Eisessig, Methancarbonsäure, Methylameisensäure
M: 60.05 g/mol

CAS-Nr.: 64-19-7
EG-Nr.: 200-580-7

WGK: 1

Strukturformel Essigsäure

GHS 02 - Flamme

GHS 05 - Ätzwirkung

Gefahr

H226: Flüssigkeit und Dampf entzündbar.

H314: Verursacht schwere Verätzungen der Haut und schwere Augenschäden.

P280: Schutzhandschuhe/Schutzkleidung/Augenschutz/Gesichtsschutz tragen.

P301 + P330 + P331: BEI VERSCHLUCKEN: Mund ausspülen. KEIN Erbrechen herbeiführen.

P305 + P351 + P338: BEI KONTAKT MIT DEN AUGEN: Einige Minuten lang behutsam mit Wasser spülen. Vorhandene Kontaktlinsen nach Möglichkeit entfernen. Weiter spülen.

 

 

Produkt:

Chemikalie Symbole EUH- / H- / P-Sätze

Kaliumiodat, KIO3

M: 214,00 g/mol

CAS-Nr.: 7758-05-6
EG-Nr.: 231-831-9

WGK: 1

GHS 03 - Flamme über einem Kreis

GHS 05 - Ätzwirkung

Gefahr

H272: Kann Brand verstärken; Oxidationsmittel.

H318: Verursacht schwere Augenschäden.

P305 + P351 + P338: BEI BERÜHRUNG MIT DEN AUGEN: Einige Minuten lang behutsam mit Wasser ausspülen. Eventuell vorhandene Kontaktlinsen nach Möglichkeit entfernen. Weiter ausspülen.

 

Verwendete Geräte, Versuchsaufbau:

1L Dreihalskolben, Kugelkühler, Rührmotor, KPG-Rührer, Rührerhülse, Wasserbad, Wasserstrahlpumpe, 500mL & 250mL Becherglas, Nutsche, 1L Saugflasche, 1L Becherglas, Porzellanschale, Trockenschrank

 

Reaktionsgleichung:

Reaktionsgleichung Kaliumiodat

 

Versuchsdurchführung:

In einer 1L Dreihalskolbenrührapparatur werden 750mL heißes dest. Wasser vorgelegt und darin 30g Kaliumpermanganat gelöst. 100mL dest. Wasser werden in einem 250mL Becherglas vorgelegt und 15g Kaliumiodid eingetragen und solange gerührt, bis dieses zur Gänze gelöst ist. Die Kaliumiodidlösung wird nun zur Kaliumpermanganatlösung gegeben.

Unter Rühren wird auf einem siedenden Wasserbad für 30 Minuten erhitzt.

Danach wird noch überschüssiges Kaliumpermanganat (Violettfärbung der Lösung) mittels Ethanol reduziert.

Das Reaktionsgemisch wird noch heiß abgenutscht und der zurückbleibende Braunstein verworfen.

Das Filtrat wird jetzt in eine 1L Becherglasrührapparatur überführt, mit Essigsäure 100% angesäuert und bis zur Kristallisation auf dem Wasserbad eingedampft.

Das ausgefallene Kaliumiodat wird scharf abgesaugt und mit 15mL kalten (5 °C) Ethanol gewaschen. Die Mutterlauge nicht verwerfen!

Eine zweite Fraktion kann aus der Mutterlauge gewonnen werden. Zu diesem Zweck wird die Mutterlauge wieder auf einem Wasserbad bis zur Kristallisation eingedampft, das ausgefallene Kaliumiodat abgesaugt und mit 15mL kalten (5 °C) Ethanol gewaschen.

Die vereinigten Fraktionen werden im Trockenschrank bei 60 °C getrocknet.

Die praktische Ausbeute pendelt zwischen 70 - 80%.

 

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