Vulkan mit Ammoniumdichromat
- Details
- Veröffentlicht am Samstag, 05. März 2011 13:00
- Geschrieben von Manfred Seidl
Versuchsbeschreibung:
Ammoniumdichromat wird auf einer feuerfesten Unterlage zu einem Kegel geformt und an der Spitze mit einem Bunsenbrenner entzündet.
Verwendete Chemikalien:
| Chemikalie | Symbole | EUH- / H- / P-Sätze | Menge |
|---|---|---|---|
|
Ammoniumdichromat, (NH4)2Cr2O7 M: 252.06 g/mol
CAS-Nr.: 7789-09-5
Karzinogenität-Cat.: 1B |
Gefahr |
H272: Kann Brand verstärken; Oxidationsmittel. H301: Giftig bei Verschlucken. H312: Gesundheitsschädlich bei Hautkontakt. H314: Verursacht schwere Verätzungen der Haut und schwere Augenschäden. H317: Kann allergische Hautreaktionen verursachen. H330: Lebensgefahr bei Einatmen. H334: Kann bei Einatmen Allergie, asthmaartige Symptome oder Atembeschwerden verursachen. H340: Kann genetische Defekte verursachen. H350: Kann Krebs erzeugen. H360: Kann die Fruchtbarkeit beeinträchtigen oder das Kind im Mutterleib schädigen. H372: Schädigt die Organe bei längerer oder wiederholter Exposition. H410: Sehr giftig für Wasserorganismen mit langfristiger Wirkung. P201: Vor Gebrauch besondere Anweisungen einholen. P220: Von Kleidung/brennbaren Materialien fernhalten/entfernt aufbewahren. P260: Staub/ Rauch/ Gas/ Nebel/ Dämpfe/ Spray nicht einatmen. P273: Freisetzung in die Umwelt vermeiden. P280: Schutzhandschuhe/ Schutzkleidung/ Augenschutz/ Gesichtsschutz tragen. P284: Atemschutz tragen. |
5g |
Verwendete Geräte, Versuchsaufbau:
Feuerfeste Unterlage, Bunsenbrenner, Abzug
Reaktionsgleichung:
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Erklärung:
Bei der Erwärmung von Ammoniumdichromat zerfällt dieses in Ammoniak und Chrom(VI)-oxid (CrO3).
Das Chrom(VI)-oxid ist ein starkes Oxidationsmittel, das den entstandenen Ammoniak weiter oxidiert zu Stickstoff und Wasser. Dabei wird das Chrom(VI)-oxid zu Chrom(III)-oxid reduziert.
Der entweichende Stickstoff wirbelt das Chrom(III)-oxid zu einem „Vulkankegel“ auf.
Versuchsdurchführung:
Ammoniumdichromat wird auf einer feuerfesten Unterlage zu einem Kegel geformt und an der Spitze mit einem Bunsenbrenner entzündet.
Kein getrocknetes Ammoniumdichromat verwenden! Explosionsgefahr!!! Bei Durchführung des Versuches Stäube nicht einatmen! Der Labortisch muss nach der Durchführung gereinigt werden!
So sieht es aus:
Video:
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