Bariumperoxid und Zink
- Details
- Veröffentlicht am Mittwoch, 01. Juni 2011 00:00
- Geschrieben von Manfred Seidl
Versuchsbeschreibung:
Ein Gemisch aus Bariumperoxid und Zinkpulver wird auf einem Blech erwärmt, bis eine Verpuffung auftritt.
Verwendete Chemikalien:
| Chemikalie | Symbole | EUH- / H- / P-Sätze | Menge |
|---|---|---|---|
|
Bariumperoxid, BaO2
Synonyme: Bariumsuperoxid
CAS-Nr.: 1304-29-6 WGK: 1 |
Gefahr |
H272: Kann Brand verstärken; Oxidationsmittel. H302 + H332: Gesundheitsschädlich bei Verschlucken oder Einatmen. |
150mg |
|
Zink Staub, Zn M: 65.37 g/mol
CAS-Nr.: 7440-66-6 WGK: 2 |
Achtung |
H410: Sehr giftig für Wasserorganismen mit langfristiger Wirkung. P273: Freisetzung in die Umwelt vermeiden. |
150mg |
Verwendete Geräte, Versuchsaufbau:
Spatel, 20x20cm Stahlblech 1-2mm dick, Bunsenbrenner, Dreibein, Abzug
Reaktionsgleichung:
![]()
Versuchsdurchführung:
Auf ein Dreibein wird ein Stahlblech gelegt, 150mg Bariumperoxid und 150mg Zinkpulver auf dem Blech miteinander vermengt. Das Stahlblech wird jetzt von unten mit dem Bunsenbrenner aufgeheizt. Nach kurzer Zeit verpufft die Mischung mit einer weißen Rauchwolke.
Der Versuch darf nur unter Aufsicht durchgeführt werden. Keinesfalls dürfen die Ansatzmengen erhöht werden: Explosionsgefahr!
Download










