Binden von Luftstickstoff mit Magnesium
- Details
- Veröffentlicht am Mittwoch, 01. Juni 2011 00:00
- Geschrieben von Manfred Seidl
Versuchsbeschreibung:
Aus Magnesium und Stickstoff aus der Luft wird Magnesiumnitrid hergestellt.
Verwendete Chemikalien:
| Chemikalie | Symbole | EUH- / H- / P-Sätze | Menge |
|---|---|---|---|
|
Magnesium Späne, Mg M: 24.31 g/mol
CAS-Nr.: 7439-95-4 |
Gefahr |
H228: Entzündbarer Feststoff. H261: In Berührung mit Wasser entstehen entzündbare Gase. H252: In großen Mengen selbsterhitzungsfähig; kann in Brand geraten. P210: Von Hitze/Funken/offener Flamme/heißen Oberflächen fernhalten. Nicht rauchen. P402 + P404: In einem geschlossenen Behälter an einem trockenen Ort aufbewahren. |
10g |
|
Magnesium Band, Mg M: 24.31 g/mol
CAS-Nr.: 7439-95-4 |
Achtung |
H228: Entzündbarer Feststoff. |
4-5cm |
Verwendete Geräte, Versuchsaufbau:
Feuerfeste Unterlage (Ziegelstein, Steinplatte oder Blech), Bunsenbrenner, abgeschnittenes 1L Becherglas oder Einmachglas, Spatel, Uhrglas, Pipette
Reaktionsgleichung:
Herstellung:
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Reaktion mit Wasser:
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Erklärung:
Am Anfang bildet sich bei der Verbrennung durch vorhandenen Sauerstoff Magnesiumoxid.
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Ist der Sauerstoff verbraucht, verbrennt das Magnesium in einer Stickstoffatmosphäre und es bildet sich Magnesiumnitrid.
Wird Magnesiumnitrid mit Wasser versetzt, bilden sich Magnesiumoxid und Ammoniak.
Früher hat man im sog. Serpek-Verfahren mit Aluminium über Aluminiumnitrid Ammoniak hergestellt.
Versuchsdurchführung:
Das Magnesium wird auf einer feuerfesten Unterlage zu einem Kegel geformt. In die Spitze des Kegels wird Magnesiumband gesteckt, mit dem Bunsenbrenner entzündet und mit einem abgeschnittenen Becherglas oder Einmachglas abgedeckt.
Die Glut wandert durch den Kegel und das Glas füllt sich mit weißem Rauch. Am Ende kann ein blaugrünes Leuchten beobachtet werden.
Nach dem Erkalten wird der Kegel mit einem Spatel in der Mitte geteilt. Dabei kann man erkennen, dass die äußere Schicht des Kegels aus Magnesiumoxid (weiß) und die innere Schicht aus Magnesiumnitrid (gelbgrün) besteht.
Mit dem Spatel wird etwas des Reaktionsproduktes auf ein Uhrglas überführt. Nun werden einige Tropfen Wasser zugefügt und mit der Hand zur Nase gefächelt. Unverkennbar ist Ammoniak freigesetzt worden.
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