Phosphorflämmchen
- Details
- Veröffentlicht am Sonntag, 26. Juni 2011 00:00
- Geschrieben von Manfred Seidl
Versuchsbeschreibung:
In einem Reagenzglas wird Natriumammoniumhydrogenphosphat erhitzt, bis keine Blasenbildung mehr auftritt. Nun wird Zink zugegeben, welches schmilzt und Kügelchen bildet. An diesen Kügelchen bilden sich kleine Blasen von Phosphordampf.
Verwendete Chemikalien:
| Chemikalie | Symbole | EUH- / H- / P-Sätze | Menge |
|---|---|---|---|
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Natriumammoniumhydrogenphosphat Tetrahydrat, NaNH4HPO4
Synonyme: Ammoniumnatriumphosphat, sek. Natriumammoniumphosphat
CAS-Nr.: 7783-13-3 WGK: 3 |
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- |
4g |
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Zink gekörnt, Zn M: 65.41 g/mol
CAS-Nr.: 7440-66-6 WGK: 2 |
|
- |
0.5g |
Produkt:
| Chemikalie | Symbole | EUH- / H- / P-Sätze |
|---|---|---|
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Phosphor weiß, P
Synonyme: Phosphor gelb, Tetraphosphor
CAS-Nr.: 12185-10-3 WGK: 3 |
Gefahr |
H250: Entzündet sich in Berührung mit Luft von selbst. H330: Lebensgefahr bei Einatmen. H300: Lebensgefahr bei Verschlucken. H314: Verursacht schwere Verätzungen der Haut und schwere Augenschäden. H400: Sehr giftig für Wasserorganismen. P273: Freisetzung in die Umwelt vermeiden. P301 + P310: BEI VERSCHLUCKEN: Sofort GIFTINFORMATIONSZENTRUM oder Arzt anrufen. P305 + P351 + P338: BEI KONTAKT MIT DEN AUGEN: Einige Minuten lang behutsam mit Wasser ausspülen. Vorhandene Kontaktlinsen nach Möglichkeit entfernen. Weiter spülen. P422: Inhalt in/unter Wasser aufbewahren. |
Verwendete Geräte, Versuchsaufbau:
Reagenzglas, Stativ, Klammer, Muffe, Bunsenbrenner, Abzug
Reaktionsgleichung:
Bildung von Natriummetaphosphat:
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Bildung von weißem Phosphor:
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Reaktion von weißem Phosphor mit Sauerstoff:
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Erklärung:
Wird Natriumammoniumhydrogenphosphat erhitzt, entweichen Ammoniak und Wasserdampf. Dabei bleibt Natriummetaphosphat zurück. Natriummetaphosphat lässt sich durch Zink zu weißem Phosphor reduzieren. Der weiße Phosphor reagiert mit dem Sauerstoff der Luft zu Diphosphorpentoxid (P4O10).
Versuchsdurchführung:
In ein Reagenzglas werden 4g Natriumammoniumhydrogenphosphat gegeben. Das Reagenzglas wird senkrecht an einem Stativ mit Klammer und Muffe befestigt.
Unter dem Abzug wird mit einem Bunsenbrenner erhitzt, bis keine Blasenbildung mehr auftritt.
In das Reagenzglas wird ein einzelnes Zinkkorn gegeben.
Das Zink schmilzt zu Kügelchen an denen sich Blasen aus Phosphordampf bilden.
Wenn die Dampfblasen die Oberfläche erreichen, verbrennen sie mit knatterndem Geräusch und einer hellen Leuchterscheinung.
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