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Phosphorflämmchen

Details

Versuchsbeschreibung:

In einem Reagenzglas wird Natriumammoniumhydrogenphosphat erhitzt, bis keine Blasenbildung mehr auftritt. Nun wird Zink zugegeben, welches schmilzt und Kügelchen bildet. An diesen Kügelchen bilden sich kleine Blasen von Phosphordampf.

 

Verwendete Chemikalien:

Chemikalie Symbole EUH- / H- / P-Sätze Menge

Natriumammoniumhydrogenphosphat Tetrahydrat, NaNH4HPO4

Synonyme: Ammoniumnatriumphosphat, sek. Natriumammoniumphosphat
M: 209.07 g/mol

CAS-Nr.: 7783-13-3
EG-Nr.: 235-860-8

WGK: 3

 

-

4g

Zink gekörnt, Zn

M: 65.41 g/mol

CAS-Nr.: 7440-66-6
EG-Nr.: 231-175-3

WGK: 2

 

-

0.5g

 

Produkt:

Chemikalie Symbole EUH- / H- / P-Sätze

Phosphor weiß, P

Synonyme: Phosphor gelb, Tetraphosphor
M: 30.97 g/mol

CAS-Nr.: 12185-10-3
EG-Nr.: 231-768-7

WGK: 3

GHS 02 - Flamme

GHS 06 - Totenkopf mit gekreuzten Knochen

GHS 05 - Ätzwirkung

GHS 09 - Umwelt

Gefahr

H250: Entzündet sich in Berührung mit Luft von selbst.

H330: Lebensgefahr bei Einatmen.

H300: Lebensgefahr bei Verschlucken.

H314: Verursacht schwere Verätzungen der Haut und schwere Augenschäden.

H400: Sehr giftig für Wasserorganismen.

P273: Freisetzung in die Umwelt vermeiden.

P301 + P310: BEI VERSCHLUCKEN: Sofort GIFTINFORMATIONSZENTRUM oder Arzt anrufen.

P305 + P351 + P338: BEI KONTAKT MIT DEN AUGEN: Einige Minuten lang behutsam mit Wasser ausspülen. Vorhandene Kontaktlinsen nach Möglichkeit entfernen. Weiter spülen.

P422: Inhalt in/unter Wasser aufbewahren.

 

Verwendete Geräte, Versuchsaufbau:

Reagenzglas, Stativ, Klammer, Muffe, Bunsenbrenner, Abzug

 

Reaktionsgleichung:

Bildung von Natriummetaphosphat:

Reaktionsgleichung Bildung von Natriummetaphosphat

 

Bildung von weißem Phosphor:

Reaktionsgleichung Bildung von weißem Phosphor

 

Reaktion von weißem Phosphor mit Sauerstoff:

Reaktionsgleichung Weißer Phosphor und Sauerstoff

 

Erklärung:

Wird Natriumammoniumhydrogenphosphat erhitzt, entweichen Ammoniak und Wasserdampf. Dabei bleibt Natriummetaphosphat zurück. Natriummetaphosphat lässt sich durch Zink zu weißem Phosphor reduzieren. Der weiße Phosphor reagiert mit dem Sauerstoff der Luft zu Diphosphorpentoxid (P4O10).

 

Versuchsdurchführung:

In ein Reagenzglas werden 4g Natriumammoniumhydrogenphosphat gegeben. Das Reagenzglas wird senkrecht an einem Stativ mit Klammer und Muffe befestigt.

Unter dem Abzug wird mit einem Bunsenbrenner erhitzt, bis keine Blasenbildung mehr auftritt.

In das Reagenzglas wird ein einzelnes Zinkkorn gegeben.

Das Zink schmilzt zu Kügelchen an denen sich Blasen aus Phosphordampf bilden.

Wenn die Dampfblasen die Oberfläche erreichen, verbrennen sie mit knatterndem Geräusch und einer hellen Leuchterscheinung.

 

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