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Fluoreszenz mit Magnesiumbromid

Details

Versuchsbeschreibung:

Wird frischkristallisiertes Magnesiumbromid mit Zinn(II)-chlorid verrieben, zeigt sich unter UV-Licht eine goldgelbe Fluoreszenz.

 

Verwendete Chemikalien:

Chemikalie Symbole EUH- / H- / P-Sätze Menge

Magnesiumbromid Hexahydrat, MgBr2 * 6 H2O

Synonyme: Magnesium(II)-bromid Hexahydrat, Magnesiumdibromid Hexahydrat
M: 292.20 g/mol

CAS-Nr.: 13446-53-2
EG-Nr.: 232-170-9

WGK: 3

GHS 07 - Ausrufezeichen

Achtung

H315: Verursacht Hautreizungen.

H319: Verursacht schwere Augenreizung.

H335: Kann die Atemwege reizen.

P261: Einatmen von Staub/Rauch/Gas/Nebel/Dampf/Aerosol vermeiden.

P305 + P351 + P338: BEI KONTAKT MIT DEN AUGEN: Einige Minuten lang behutsam mit Wasser spülen. Vorhandene Kontaktlinsen nach Möglichkeit entfernen. Weiter spülen.

10g

Zinn(II)-chlorid, SnCl2

Synonyme: Zinndichlorid, Zinnchlorür
M: 189.62 g/mol

CAS-Nr.: 7772-99-8
EG-Nr.: 231-868-0

Sensibilisierend (allgemein): ja
WGK: 1

GHS 07 - Ausrufezeichen

Achtung

H302: Gesundheitsschädlich bei Verschlucken.

H315: Verursacht Hautreizungen.

H317: Kann allergische Hautreaktionen verursachen.

H319: Verursacht schwere Augenreizung.

H335: Kann die Atemwege reizen.

P280: Schutzhandschuhe tragen.

P302 + P352: BEI KONTAKT MIT DER HAUT: Mit viel Wasser und Seife waschen.

P305 + P351 + P338: BEI KONTAKT MIT DEN AUGEN: Einige Minuten lang behutsam mit Wasser spülen. Vorhandene Kontaktlinsen nach Möglichkeit entfernen. Weiter spülen.

1 Spatelspitze

 

Verwendete Geräte, Versuchsaufbau:

250mL Becherglas, Glasstab, Abdampfschale, UV-Analysenlampe mit Nickeloxid-Sperrfilter für sichtbares Licht, Trockenschrank, Reibschale mit Pistill

 

Reaktionsgleichung:

entfällt

 

Erklärung:

Durch Verreiben werden Zinn(II)-Ionen in das Kristallgitter des Magnesiumbromid aufgenommen. Dabei bilden sich Lumineszenzzentren (Störstellen), die bei UV-Bestrahlung eine goldgelbe Fluoreszenz zeigen.

 

Versuchsdurchführung:

In einem 250mL Becherglas werden 10g Magnesiumbromid Hexahydrat in 50mL dest. Wasser gelöst. Die Magnesiumbromid-Lösung wird in eine Abdampfschale gegeben und bei 105 °C im Trockenschrank eingedampft.

Von dem frischkristallisierten Magnesiumbromid wird 1g in eine Reibschale überführt und die Reibschale unter die UV-Lampe gestellt. Mit dem Pistill wird nun im abgedunkelten Raum das Magnesiumbromid verrieben. Es passiert nichts.

Nun gibt man eine Spatelspitze Zinn(II)-chlorid zu und verreibt abermals kräftig unter der UV-Lampe.

Innerhalb kurzer Zeit zeigt sich eine goldgelbe Fluoreszenz.

 

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