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Chemolumineszenz mit Luminol und Kaliumpermanganat

Details

Versuchsbeschreibung:

In einem abgedunkelten Raum wird in eine vorgelegte Luminol-Lösung eine Kaliumpermanganat-Lösung gegossen.

 

Verwendete Chemikalien:

Chemikalie Symbole EUH- / H- / P-Sätze Menge

Luminol, C8H7N3O2

Synonyme: 5-Amino-2,3-dihydrophthalazin-1,4-dion, 3-Aminophthalsäurehydrazid
M: 177.16 g/mol

CAS-Nr.: 521-31-3
EG-Nr.: 208-309-4

WGK: 3

Strukturformel Luminol

GHS 07 - Ausrufezeichen

Achtung

H315: Verursacht Hautreizungen.

H319: Verursacht schwere Augenreizung.

H335: Kann die Atemwege reizen.

P261: Einatmen von Staub/Rauch/Gas/Nebel/Dampf/Aerosol vermeiden.

P305 + P351 + P338: BEI BERÜHRUNG MIT DEN AUGEN: Einige Minuten lang behutsam mit Wasser ausspülen. Eventuell vorhandene Kontaktlinsen nach Möglichkeit entfernen. Weiter ausspülen.

0.28g

Natronlauge 30%, NaOH

Synonyme: Natriumhydroxidlösung 30%
M: 40.00 g/mol

CAS-Nr.: 1310-73-2
EG-Nr.: 215-185-5

WGK: 1

GHS 05 - Ätzwirkung

Gefahr

H314: Verursacht schwere Verätzungen der Haut und schwere Augenschäden.

P280: Schutzhandschuhe/ Schutzkleidung/ Augenschutz/ Gesichtsschutz tragen.

P301 + P330 + P331: BEI VERSCHLUCKEN: Mund ausspülen. KEIN Erbrechen herbeiführen.

P309 + P310: BEI Exposition oder Unwohlsein: Sofort GIFTINFORMATIONSZENTRUM oder Arzt anrufen.

P305 + P351 + P338: BEI KONTAKT MIT DEN AUGEN: Einige Minuten lang behutsam mit Wasser spülen. Vorhandene Kontaktlinsen nach Möglichkeit entfernen. Weiter spülen.

5mL

Kaliumpermanganat, KMnO4

Synonyme: Permangansäure Kaliumsalz
M: 158.03 g/mol

CAS-Nr.: 7722-64-7
EG-Nr.: 231-760-3

WGK: 3

GHS 03 - Flamme über einem Kreis

GHS 07 - Ausrufezeichen

GHS 09 - Umwelt

Gefahr

H272: Kann Brand verstärken; Oxidationsmittel.

H302: Gesundheitsschädlich bei Verschlucken.

H410: Sehr giftig für Wasserorganismen mit langfristiger Wirkung.

P210: Vor Hitze schützen.

P273: Freisetzung in die Umwelt vermeiden.

0.13g

 

Verwendete Geräte, Versuchsaufbau:

Zwei 1L Flaschen, zwei 300mL Erlenmeyerkolben

 

Reaktionsgleichung:

Reaktionsgleichung Luminol und Kaliumpermanganat

 

Zerfall des Kaliumpermanganats:

Disproportionierung Kaliumpermanganat

 

Erklärung:

Bei diesem Experiment wird Luminol, welches alkalisch gestellt wurde, als Leuchtmittel benutzt. Das Kaliumpermanganat ist Oxidationsmittel und Lieferant des nötigen Schwermetallions (Mn7+ bzw. MnO4-) in einem. Das Luminol (5-Amino-2,3-dihydro-phthalazin-1,4-dion) bildet mit Sauerstoffatomen aus dem Kaliumpermanganat (KMnO4) ein zyklisches Peroxid. Das Peroxid zerfällt und Stickstoff (N2) wird freigesetzt. Dabei bildet sich mit der Natronlauge das Natriumsalz der 3-Aminophthalsäure (Dicarbonsäure), welches sich im angeregten Zustand befindet. Die dadurch enthaltene Energie wird in Form von Licht abgegeben. In dieser Zeit leuchtet die Lösung!

Das Kaliumpermanganat (KMnO4) zerfällt in Kaliummanganat(VI) (K2MnO4) und Mangan(IV)-oxid (MnO2). Aus Mn7+ wird Mn6+ und Mn4+. Das Kaliummanganat(VI) verleiht der Lösung eine grünliche Farbe in der braune Flocken von Mangan(IV)-oxid zu sehen sind.

 

Versuchsdurchführung:

Lösung A: In eine 1L Flasche werden 0.13g Kaliumpermanganat gegeben und mit Wasser auf 1L aufgefüllt.

Lösung B: In eine weitere 1L Flasche werden 0.28g Luminol und 5mL Natronlauge 30% gegeben und mit 800mL warmem dest. Wasser gelöst. Die erkaltete Lösung wird noch bis zur 1L Markierung aufgefüllt.

Nun werden jeweils von Lösung A und B 150mL in die Erlenmeyerkolben verbracht und Lösung A in Lösung B langsam eingegossen (Raum verdunkeln!).

 

So sieht es aus:

Chemolumineszenz mit Luminol und Kaliumpermanganat Chemolumineszenz mit Luminol und Kaliumpermanganat Chemolumineszenz mit Luminol und Kaliumpermanganat

 

Video:

 

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